ARD:
>>Selbstmordpiloten sollten New Yorks Wolkenkratzer ansteuern
1937: Hitler besucht die Messerschmitt Flugzeugwerke in Augsburg. Willi Messerschmitt führt ihn.
Der verzweifeltste dieser Pläne sah vor, dass sich deutsche Selbstmordpiloten mit Düsenjägern als "bemannte Bomben" in die Hochhäuser Manhattans stürzen sollten. Von diesem Schlag versprach sich Hitler eine verheerende psychologische Wirkung auf die amerikanische Zivilbevölkerung und damit gegen den Kriegsgegner USA. Damit wollten die Nazis in letzter Sekunde doch noch eine Wende des Kriegsgeschehens herbeiführen.<<
ZDF:
>>Hitlers Reich im Frühjahr 1945 - kurz vor Kriegsende: Die meisten Städte sind zerstört. Alliierte Bomberverbände beherrschen fast unumschränkt den Luftraum. Die deutsche Abwehr ist praktisch hilflos. Die Luftwaffenführung verheizt auch ihre letzten, kaum noch ausgebildeten Piloten. Sie sollen feindliche Flugzeuge rammen, und sich dann erst - wenn möglich - mit dem Fallschirm retten.
Als die Sowjets im April 1945 zum Sturm auf die Reichshauptstadt rüsten, entschließt man sich zum Äußersten: Selbstmordeinsätze auf Brücken. Piloten mit Selbstmordauftrag, so genannte Kamikaze-Flieger, sind das letzte Aufgebot Nazideutschlands und werden von den Nazis als "Selbstopferung" verherrlicht. Vom Fliegerhorst Jüterbog aus sollen sie zum letzten Einsatz starten.
[...]
Getrieben von Fanatismus und Verzweiflung will kaum einer der "Freiwilligen" zurücktreten. Erich Kreul war damals einer der Jagdflieger: "Und dann sagt er 'Selbstaufopferung'. Da wurde es ruhig, da konnten Sie eine Stecknadel fallen hören. Da sagte keiner mehr was." Nur einer der Aufgerufenen verweigert den verbrecherischen Auftrag.
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Selbstmord auf Befehl: Nach jahrelanger Indoktrination durch die NS-Propaganda wählen die meisten Piloten den sogenannten "Heldentod". In einem Nachruf verherrlicht ein Pilot damals noch die Tat seiner Kameraden: "Nicht dass sie ihr Leben gegeben haben, ergreift uns, sondern dass sie dieses Leben durch ihr Opfer krönten."...<<