Freitag, 5. Oktober 2007
Back UP

Das Hardware-Problem unseres Looplab-Servers ist behoben (nein, wir wurden nicht gehackt, höchstens mit einem Beil), und das Backup ist aufgespielt.

Weiter geht es hier, das Antville-Blog legt sich wieder schlafen.

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Donnerstag, 27. September 2007
Hierarchie der Hassobjekte

Ideologische Verwirrung im Nazi-Blogfeed Altermedia: "Jugendliche mit Migrationshintergrund" (etwa schwedische?) sollen laut einer Studie homophober sein als ihre deutschen Altersgenossen.

Bei den Kameraden an der Kommentarfront macht sich nun Unsicherheit breit: Sind migrantische Jugendliche ihren deutschen Altersgenossen in Sachen Homophobie überlegen? Sind die Deutschen zu umerzogen, während die Ausländer noch natürlich ungezogen sind? Mehr Ausländer nach Deutschland? Ist Gewalt von heterosexuellen Migranten gegen schwule Deutsche eigentlich ok oder eher nicht?

Michael Kühnen hätte sich an den Kopf gegriffen.

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Datenrettung (thank you Google Cache)

Dank des Google-Caches konnte ich schon mal einen Teil meiner Blogeinträge auf Looplab sichern. Sorry für die weggefallenen Kommentare, vielleicht finde ich noch einen halbwegs schmerzfreien Weg, auch die zu retten. Die aktuellen Sachen sind nun wieder von Google auffindbar, die älteren habe ich ohnehin als Backup.

Backup Politik- vr11 (html, 23 KB)
Backup Klimaforschung: vr2 (html, 21 KB)
Backup Personal: vr3 (html, 14 KB)

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Mittwoch, 26. September 2007
Der Looplab-Server,

auf dem ich dieses Blog seit einiger Zeit weiter führe, ist derzeit wegen eines Hardware-Problems nicht erreichbar. Natürlich habe ich kein aktuelles Backup, und ich freue mich immens darauf, meine Postings aus dem Google-Cache heraus zu fischen. Hoffentlich bald wieder:
http://volkerradke.looplab.org/blog/

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Mittwoch, 9. August 2006
Umzug

Weiter geht's mit Wordpress auf dem Looplab-Server.

Es war eine schöne Zeit auf blogger.de, und wenn ich keine Möglichkeit finde, den Inhalt dieses Blogs in Wordpress zu exportieren bzw. von Wordpress zu importieren, werden die Inhalte hier weiterhin abrufbar sein.

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Montag, 7. August 2006
Spam V

Mein Mailclient Thunderbird hat einen eingebauten, "lernenden" Spamfilter. Leider wurde er mit wachsender Größe der Trainingsdatei zunehmend unfähig Spam zu erkennen, bis ich bei einer Spamerkennungsrate von 2/3 landete, was bei über 100 Spammails am Tag indiskutabel ist. Andere bayesianische Spamfilter erkennen 99% allen Spams, sind allerdings nicht so komfortabel in der Bedienung.

Bei der Suche nach Alternativen stieß ich auf dieses Posting eines Mozilla-Entwicklers, dem auch aufgefallen war, dass Thunderbirds Spamfilter "overtrained" werden kann.

Seinem Beispiel folgend, habe ich die bisherigen Lernresultate komplett gelöscht und arbeite jetzt mit einer minimalen Trainingsdatei (32,5K gegenüber mehreren Mb Größe meiner alten Trainingsdatei), und es funktioniert!

Thunderbird erkennt nun über 95% meines Spams, womit ich gut leben kann (klar, dass viele spezialisierte Spamfilter noch besser sind, aber die Zeit, die ich brauche, um sie zu installieren, hole ich nie wieder ein). Bisher habe ich weniger als ein Dutzend Mails als Junk markiert, und viel mehr scheint es bei mir derzeit nicht zu brauchen. Ohne große Vorkenntnisse bezüglich der Alogrithmen von bayesianischen Filtern vermute ich Folgendes:

- Spammer aktualisieren ihre Methoden regelmäßig, dadurch wird älteres Wissen statistischer Filter irgendwann obsolet oder gar störend. Ein frischer Filter arbeitet nur mit dem, was auch aktuell benutzt wird.
- Spammer wissen oft recht detailliert, wie man zu einem bestimmten Zeitpunkt an bayesianischen Filtern vorbeikommt, und sei es nur für einige Tage oder Wochen. Eine kleinere Filterdatei reagiert u.U. schneller auf aktuelle Trends.
- Die Zahl von Spammern, die einen Großteil des Spams übers Internet verschicken, ist recht klein, entsprechend dürften die Methoden nicht unbegrenzt flexibel sein. Ich bekomme derzeit hauptsächlich Spam, der mit folgenden Tricks arbeitet: Text in einem jpeg, viele falsch geschriebene Wörter, zufälliger Text (Gedichte, Wörterbücher etc.), zufällige Zeichenkombinationen, Subject enthält nur einen Namen. Viel mehr an Variation sehe ich derzeit nicht, wenn ich die Header außen vor lasse.
Dafür scheint Thunderbird keine Trainingsdatei von 8 Megabyte zu brauchen.

Einschränkend muss ich jedoch sagen, dass mein voriger Spamfilter, K9, solche Effekte nur in sehr viel geringerem Maß gezeigt hat. Seine Effizienz sank nie unter 95% ab, doch auch bei ihm wurde gelegentliches Tuning der Trainingsdatei empfohlen.

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Sonntag, 6. August 2006
Freie Meinungsäußerung

Derzeit ist es keine gute Idee für Zeitungen, ihre Online-Foren am Wochenende nicht zu administrieren - Freitag abend in der Postingabwurfstelle der Hamburger Morgenpost:

    >>Hundertausende von menschen auf den strassen, in baghdad, teheran, Kairo, Damaskus..... gegen die JUDEN WELTWEIT..
    UND DAS IST GUT SO.... Das sollten wir unterstuetzen!!!!<<
Mehr als 36 Stunden später sah sich kein Verantwortlicher der Hamburger Morgenpost genötigt, den so eröffneten Thread, der immerhin eine Reihe von strafrechtlich relevanten Aussagen enthält, zu löschen.

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Donnerstag, 3. August 2006
Manufacturing Consent, Hisbollah Style

Tom Gross, Jerusalem Post:
>>...CNN "senior international correspondent" Nic Robertson admitted that his anti-Israel report from Beirut on July 18 about civilian casualties in Lebanon, was stage-managed from start to finish by Hizbullah. He revealed that his story was heavily influenced by Hizbullah's "press officer" and that Hizbullah has "very, very sophisticated and slick media operations."

When pressed a few days later about his reporting on the CNN program "Reliable Sources," Robertson acknowledged that Hizbullah militants had instructed the CNN camera team where and what to film. Hizbullah "had control of the situation," Robertson said. "They designated the places that we went to, and we certainly didn't have time to go into the houses or lift up the rubble to see what was underneath."

Robertson added that Hizbullah has "very, very good control over its areas in the south of Beirut. They deny journalists access into those areas. You don't get in there without their permission. We didn't have enough time to see if perhaps there was somebody there who was, you know, a taxi driver by day, and a Hizbullah fighter by night."

Yet "Reliable Sources," presented by Washington Post writer Howard Kurtz, is broadcast only on the American version of CNN. So CNN International viewers around the world will not have had the opportunity to learn from CNN's correspondent that the pictures they saw from Beirut were carefully selected for them by Hizbullah.

Another journalist let the cat out of the bag last week. Writing on his blog while reporting from southern Lebanon, Time magazine contributor Christopher Allbritton, casually mentioned in the middle of a posting: "To the south, along the curve of the coast, Hizbullah is launching Katyushas, but I'm loathe to say too much about them. The Party of God has a copy of every journalist's passport, and they've already hassled a number of us and threatened one."...<<

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